Homeoffice

SpĂ€testens nach einem Jahr Corona steht fest – das Arbeiten von zu Hause im Homeoffice funktioniert, man muss nicht unbedingt gemeinsam im BĂŒro sitzen. FĂŒr mich hat sich dadurch nicht unbedingt viel geĂ€ndert – auch schon vor der Pandemie habe ich jede Gelegenheit genutzt, möglichst vom eigenen BĂŒro aus zu wirken – denn hier habe ich eine weit bessere Ausstattung als bei so manchen Arbeitsplatz im BĂŒro…

Das Wichtigste ist sicherlich ein großer Monitor, schon seit mehreren Jahren möchte ich auf einen Ultra-Wide nicht mehr verzichten. Es ist aber wieder an der Zeit, technologisch aufzurĂŒsten, in der engeren Auswahl sind derzeit die folgenden beiden Monitore:

Philips 439P9HSamsung C49RG94SSU 
VerhÀltnis 32:1032:9
GrĂ¶ĂŸe43.4 Zoll49 Zoll
Auflösung3840 x 21605120 x 1440
Bildwiederholrate100 Hz120 Hz
AnschlĂŒsseDisplayPort 1.4 x 2
HDMI 2.0b x 1
USB-C 3.2 Gen 1 x 2 (upstream, Power Delivery bis zu 90 W
USB-C 3.2 Gen 1 x 2 (upstream)
USB 3.2 x 4 (downstream mit 1x Fast Charge B.C 1.2)
RJ45: Ethernet LAN (10 M/100 M/1 G)
DisplayPort 1.4 x 2
HDMI 2.0 x 1
USB 3.0 x 2
USB 2.0 x 2
Abmessungen30.3 x 105.8 x 46 cm
20 Kilogramm
34.97 x 119.95 x 52.31 cm
14.6 Kilogramm
BesonderheitenIntegrierte Dockingstation
Integrierter KVM Switch
Integrierte Webcam (Windows Hello)
Preisca. 850€ca. 1000€

Die Ausstattung des Philips ist wirklich gut, der Samsung punktet hier lediglich durch die GrĂ¶ĂŸe – hier bin ich mir noch nicht sicher, welcher es werden wird. Eine integrierte Dockingstation und KVM Switch finde ich zwar nicht so wichtig, weil ich ĂŒberzeugt bin, dass das als eigenstĂ€ndige externe Lösung besser ist. Die Kamera hingegen ist praktisch, man hat ja schließlich viele virtuelle Meetings mit Teams, Zoom und Co – und die Windows Hello UnterstĂŒtzung ist auch praktisch. Bisher habe ich die Wansview Webcam verwendet, die zwar kein Windows Hello unterstĂŒtzt, aber vom Preis/Leistung VerhĂ€ltnis her wirklich gut ist.

So oder so gibt es aber mit dem grĂ¶ĂŸeren Monitor zwei Folgeprobleme zu beachten: der PC muss die hohe Auflösung bespielen können – mein Surface Notebook 2 kann das nicht – und der Schreibtisch muss den Platz bieten.

Welches Notebook das Rennen macht, weiß ich noch nicht – aber der Schreibtisch steht bereits fest… Ein elektrischer Schreibtisch musste es sein, damit man zwischendurch auch mal aufstehen kann und nicht den ganzen Tag nur sitzt – entscheidende Kriterien sind hier jedenfalls die Hubgeschwindigkeit, die Belastbarkeit und natĂŒrlich die Form – ich brauche wieder einen Eckschreibtisch, und mit dieser EinschrĂ€nkung ist die Auswahl leider schon stark reduziert.

Da man sich im Homeoffice viel weniger bewegt, ermöglicht der elektrische Schreibtisch beim Arbeiten “spazieren” zu gehen – mit einem Walking Pad. Das ist eine Art Laufband, das ich bis kurzem auch nicht kannte – mit einer Geschwindigkeit von maximal 6 km/h und vergleichsweise Laufruhe kann man auch schon mal wĂ€hrend Meetings in Bewegung bleiben – bei geistig anstrengenderen TĂ€tigkeiten muss man aber oft einen Gang runterschalten oder gar stehen bleiben, weil man sich sonst zu wenig konzentrieren kann.

Immer stehen oder gehen kann man natĂŒrlich auch nicht, demnach ist auch ein ordentlicher Sessel wichtig. Auch hier ist die Auswahl natĂŒrlich riesig, und man kann wirklich viel Geld ausgeben. Ich hab fĂŒr mich den Topstar X-Pander entdeckt – den es auch in einer Plus-Version gibt, wobei ich aber besonders bei der normalen Version das Preis/Leistungs-VerhĂ€ltnis schĂ€tze.

Also: Homeoffice ordentlich einrichten – ob man will oder nicht, das “neue Normal” wird aus meiner Sicht jedenfalls einen grĂ¶ĂŸeren Teil an Homeoffice mit sich bringen!

PS: der erste Post nach mehr als 10 Jahren – die Zeit vergeht, unglaublich…