Am 7. Dezember 1989, vor genau 15 Jahren wurde die Workgroup-Software Lotus Notes 1.0 vorgestellt. Damals hatte Notes fünf Jahre Entwicklung hinter sich und genau einen Kunden: Sheldon Laube, damals CIO von Price Waterhouse, kaufte 10.000 Lizenzen für sein Unternehmen.

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Bereits die erste Version bot 1989 Verschlüsselung und Signierung von Dokumenten mit RSA-Public-Key-Verfahren sowie ein zentrales Directory, eine E-Mail-Anwendung, so genannte Doc-Links als Hypertextverweise zwischen Dokumenten und eine Zugriffskontrolle über Access Control Lists (ACL). Mit der Version 2.0 in 1991 arbeitete Iris vor allem an einer größeren Skalierbarkeit. Um sich auf größere Unternehmen mit entsprechender IT-Infrastruktur zu konzentrieren, führte Lotus eine Minimalzahl von 200 Lizenzen ein, die man für damals 62.000 US-Dollar erwarb. Mit dem Erscheinen von Notes 3.0 in 1993 hatte Lotus 2.000 Kunden mit insgesamt 500.000 Notes-Anwendern. Von Ozzie nicht vorausgesehen entwickelte sich Notes zu einem Anwendungsserver, der ein größeres Ökosystem von Business Partner mit der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen beschäftigte. Nur wenige schafften es aber, aus dem Projektgeschäft zu unabhängigen Softwareherstellern (ISV) zu werden.

via heise

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