ums gleich vorweg zu sagen: bis jetzt hatte ich immer eine sehr gute meinung von siemens-, dann fujitsu-siemens pc’s. wir hatten die dinger immer bei meinem vorherigen arbeitgeber und man kann sich echt nicht beschweren: sie waren robust, innen aufgeräumt und durchdacht, leise – kurz: wirklich gute pc’s. einige von denen laufen heute noch im rechenzentrum als “server” – und das 7×24, manche seit gut 4 jahren wenn nicht noch länger.

da liegt es doch nahe wenn man schon privat einen neuen pc kauft sich für einen fuji zu entscheiden: so habe ich mir am 8. jänner 2005 einen scaleo t560 mit intel pentium 4 ht 560 (3,6 ghz), 1gb ddr ram, ati radeon x600 pro vivo sowie einem brenner und einem normalen dvd laufwerk gekauft.

kurz darauf, nämlich am 11. jänner 2005, machte ich bereits meine erste bekanntschaft mit dem bringin-shop in der modecenterstrasse 1, 1030 wien; der grund: das ding gab nach wenigen minuten betriebszeit immer wieder einfach den geist auf.
erste diagnose des technikers: das wird wohl die harddisk sein, das haben viele (und tatsächlich waren auch noch zwei andere kunden mit dem gleichem problem bei der reparaturannahmestelle…). vorraussichtliche dauer: zwei bis drei wochen

am 2. februar der lang erwartete anruf: der pc ist fertig – also hab ich ihn tags darauf abgeholt. es wurde lt. reparaturschein das mainboard und die harddisk getauscht.

doch die freude währte nur kurz:

da der usb-bus bei abgeschaltetem pc, aber eingeschaltenem netzteil noch immer strom liefert (was ich ansich auch für nicht ok halte), musste ich auch immer den kippschalter am netzteil ausschalten, da ansonsten die von mir verwendete usb-kvm switchbox immer mit strom versorgt wurde. das war zwar nervig, aber schon bald entstand zusätzlich folgendes phänomen: wenn man den kippschalter wieder auf “ein” stellte, so ließ sich der pc mit dem taster an der front nicht mehr einschalten – die einzige lösung war das netzteil komplett vom strom zu trennen, bis zu einer halben stunde zu warten und dann das stromkabel bei eingeschalteten netzteil wieder einzustecken.

nicht wirklich schön, daher am 27. mai wieder zur reparatur, das problem lang und breit erklärt und schon mal auf die in aussicht gestellten zwei bis drei wochen ohne pc eingestellt. doch siehe da: bereits am 31. mai erhielt ich einen anruf, dass der pc wieder fertig sei – angeblich wurde das netzteil getauscht. auf dem schein war auch “test ok” vermerkt.
faktum war allerdings, dass der pc laut eventlog nur am 28. mai kurz mal eingeschalten wurde – dann nie wieder. ob jetzt das netzteil getauscht wurde oder nicht kann ich nicht sagen, ein test fand jedoch danach sicher nicht stand. wie auch immer: das problem bestand weiterhin.

also am 9. juni wieder hin mit dem gerät. ich musste das problem wieder lang und breit erklären – geglaubt wurde mir glaub ich allerdings nicht 🙂
am 28.6 dann wieder der anruf: das gerät ist fertig, alles ok, wir haben das motherboard getauscht.

heute habe ich ihn geholt. der fehler ist nicht behoben, auch wenn auf dem schein wieder mal “test ok” festgehalten wurde. aber dafür surrt der lüfter jetzt durchgängig auf höchster stufe….

daraus ergeben sich zwei dinge:

1) am mittwoch bringe ich ihn wieder hin
2) das war mit sicherheit der letzte fujitsu-siemens pc, den ich gekauft habe. die drei jahre garantie, die ich beim kauf als vorteil gesehen habe, werde ich wohl so wie es aussieht voll ausschöpfen; ich bin gespannt

3 Responses to Fujitsu Siemens PC – ein Skandal