egal, wie man den sharepoint sieht (ein guter artikel zur meinungsbildung: ECM und Microsoft Office Sharepoint Server) – man wird meiner meinung nach über kurz oder lang in dem einen oder anderen bereich nicht vermeiden können, dass der sharepoint als weiteres tool zum einsatz kommen wird. um nicht eine weitere insel zu schaffen, ist also der nächste logische schritt, den sharepoint server in das bestehende ecm-system zu integrieren. andrew chapman hat sich dazu bereits gedanken gemacht, und die möglichkeiten aufgelistet: Integrating SharePoint with Traditional ECM Systems – Seven reference architectures… – darauf aufbauend gibt es auch einen organizer: Eight Reference Architecture Organizer

dazu passend auch ein video:

man darf gespannt sein, was sich die anderen hersteller einfallen lassen werden.

da ich sowieso keine zeit habe – aber ein wordpress update mittlerweile wirklich dringend war (es ist schon wieder fast ein jahr her) – hab ich es diesmal in nichtmal einer halben stunde erledigt:
– backup der datenbank
– backup aller files
– download neues wp, entzippen, upload
– ausführen von /wp-admin/upgrade.php
– aktualisieren von einigen plugins
– minimale tests

d.h. vorerst kein neues design, so wie ich es normalerweise immer gemacht habe und damit momentan auch keine nutzung der tags – es gibt schlimmeres.

die post-sp1 hotfix packages sind verfügbar:

WSS 3.0 Post SP1 rollup
MOSS Post SP1 rollup

… und das sdk gibt es nun auch mit den sp1 updates:
MOSS SDK 1.3
WSS SDK 1.3

… wie bereits gestern vermutet bringt die developer version des bdc meta mans tatsächlich einige neuerungen:

Welcome to another Lightning Tools Newsletter,

Some exciting announcements this month, plus a great conference to attend!

Oracle, Web Services, DB2, Access available in Developer version
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One of the most difficult things about building and selling software is licensing. In an ideal world we could all
give our software away for free and live of Google Ads but of course we all have bills to pay and wish to put more
and more effort into making our software better. One of the most common questions we’ve had with BDC Meta Man is
the wish to try out Oracle, DB2 or Web Service functionality before purchasing a license – which up until now
hasn’t been possible.
With version 3.0.0.1 release of BDC Meta Man however you have the ability to use the free Developer version of BDC
Meta Man the same way you could with SQL Server. This means for Oracle, DB2, Web Services and MS Access you can
add entities, create an association, try out the write back web parts etc etc

So shoot over to the Lightning Tools web site and get version 3.0.0.1 of BDC Meta Man.

jeder, der bdc connections erstellt, landet früher oder später beim bdc meta man – den gibt es auch in einer gratis version, die sich “developer” nennt… im unterschied zu der kostenpflichtigen variante kann man z.b. nur sql ansprechen oder keine gespeicherten definitions wieder laden und weiterentwickeln.

glaubt man diesem post, so kann man nun mit der neuen verison 3.0.0.1 sehr wohl auch z.b. oracle usw verwenden.

todo: downloaden und testen!

in der philosophie von microsoft verwendet man meeting workspaces, um alle infos rund um das meeting zentral beisammen zu haben:

  • es wird die agenda und dokumente, die für das meeting relevant sind, abgelegt. alle teilnehmenden personen sind ebenfalls ersichtlich
  • nach abschluss des meetings soll der output ersichtlich sein: das protokoll, vielleicht im rahmen des meetings erstellte dokumente, unter umständen z.b. auch eine tasklist um die identifizierten tasks zu verfolgen

 

Was ist nun zu tun, um die meeting workspaces verwenden zu können?

im sharepoint muss es natürlich zumindest einen bereich geben, in dem die workspaces abgelegt werden – jeder workspace ist dabei anschließend eine eigene site. die config der outlook clients erfolgt per group policy – man benötigt dazu die adm files für outlook 2007 (download), die settings finden sich dann unter "user configuration\administrative templates\microsoft office outlook 2007\meeting workspace":

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das wichtigste setting ist hier "default servers and data for meeting workspaces" in dem genau definiert wird, wo mit welchen templates in welcher sprache workspaces angelegt werden können.

das feld besteht aus 6 teilen, die durch "|" getrennt sind: Server URL, Server friendly name, TemplateLCID, TemplateID, TemplateName und OrganizerName – wenn es mehrere server gibt, so können diese einfach angehängt werden. z.B. könnte ein eintrag wie folgt aussehen: http://meetings.demo.internal|T-Systems Meeting Workspace|1033|MPS#0|Basic Meeting|Name

sobald die group policy zugewiesen wurde, gibt es bei der erstellung einer neuen besprechungsanfrage einen neuen bereich:

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nachdem es in diesem beispiel nur einen server in der config gibt (und das group policy setting "disable user entries to server list" aktiviert wurde), gibt es für den anwender nichts weiter zu konfigurieren – ein klick auf erstellen legt den workspace nun an

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… dies funktioniert aber nur, wenn der ersteller site owner ist (und da haben wir bereits einen großen nachteil der sache…)! verfügt man nicht über ausreichende rechte, so erscheint eine authentifizierungsanforderung. per default hat jeder benutzer genau solch einen bereich: die mysite!

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sobald die erstellung abgeschlossen ist, fügt outlook in den body der einladung einen kleinen absatz ein, indem auch ein link auf den workspace vorhanden ist:

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der link muss aber nicht unbedingt verwendet werden – auch nach einem rechtsklick auf die besprechung im kalender kann der workspace geöffnet werden:

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ändert man etwas in dem kalendereintrag während man offline ist, so wird diese auch tatsächlich (meistens) an sharepoint übertragen, sobald man wieder online ist – dazu gibt es auch einen netten hinweis:

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folgende infos werden aus outlook nach sharepoint übertragen: die teilnehmer, der ort, start und ende. und das auch nur, wenn man nach einem update "senden" klickt – nur speichern führt zu keinem erfolg. umgekehrt wird nichts übertragen – d.h. alle änderungen direkt am meeting workspace werden nicht ins outlook übertragen.

alle teilnehmer werden automatisch auf der site mit berechtigungen versehen, auch jene, die nachträglich hinzugefügt werden. es werden sogar die berechtigungen wieder entzogen, wenn man eine person von der teilnehmerliste entfernt. nur, wenn man direkt auf der site manuell berechtigungen vergibt – was man, da man ja owner sein muss ohne probleme machen kann – passieren bei änderungen der teilnehmer in der einladung eigenartige dinge. es benötigt bis zu einigen minuten, bis die berechtigungen tatsächlich vergeben sind; d.h. mitunter will jemand bereits auf einen workspace zugreifen und hat aber noch keine berechtigung dazu…

zuguterletzt kann man die verknüpfung manuell entfernen:

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in diesem fall ist dies auf dem meeting workspace ersichtlich:

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dies ist auch dann der fall, wenn eine besprechung abgesagt wurde, denn ein meeting workspace wird niemals wieder automatisch gelöscht.

fazit: die meeting workspaces können nicht losgelöst von einer firmenweiten sharepoint implementierung eingeführt werden. es gibt aufgrund der notwendigen berechtigungen aus meiner sicht nur 3 möglichkeiten:

  1. die mysite. dort haben die workspaces imho überhaupt nichts verloren, aber immerhin sind die berechtigungen auf jeden fall vorhanden
  2. einen eigens dafür geschaffenen bereich, z.b. meetings.demo.internal. auch hier kann man dafür sorgen, dass die notwendigen rechte vorhanden sind (es liegt aber in der natur der sache, dass somit natürlich jeder dort beliebige sites erstellen kann…), und vor allem erreicht man den vorteil, dass alle workspaces zentral abgelegt und erreichbar sind. durch die zentrale ablage ergeben sich weitere vorteile: man kann zentral eigene templates erstellen, den bereich z.b. ins internet publishen, etc – aber auch nachteile: mit der zeit entsteht ein gigantischer datenfriedhof, und der content wird getrennt – hier liegen informationen des meetings, alles andere nicht (sondern z.b. auf einem fileshare, etc)
  3. im jeweiligen bereich, d.h. z.b. in einem project workspace, im bereich der jeweiligen abteilung etc. dies bringt auf der einen seite den großen vorteil, dass alle informationen beisammen sind – also z.b. alle meetings eines projektes direkt im jeweiligen project workspace. auf der anderen seite können damit natürlich nicht alle ablageorte per policy vorgegeben werden – somit müssen die organisatoren der besprechungen manuell die entsprechende config vornehmen. die wenigsten werden site owner sein, damit sind support calls schon mal sicher.

sinnvoll bleibt damit also nur die 3te lösung, und diese kann eben nur teil eines großen konzeptes einer sharepoint einführung sein.

es gibt mittlerweile so viele spannende blogs über sharepoint, dass ich absolut nicht mehr mit dem lesen nachkomme; hier sind jedenfalls wieder einige nützliche links:

Navigating SharePoint Server Backup
MySite Pages and Architecture
Customizing the My Site look and feel
Customizing MOSS 2007 My Sites within the enterprise

hier wieder einige nützliche links:

Advanced lectures and white papers
SharePoint Deployment Essentials Guide
SharePoint-Konferenz

nicht immer handelt es sich um eine lokale installation – eine durchdachte planung der infrastruktur sollte zwar natürlich immer die basis sein, spätestens wenn man wan strecken und gar landesgrenzen überwinden muss führt eigentlich kein weg mehr daran vorbei – hier kann diese artikelserie sehr hilfreich sein: Plan to deploy Office SharePoint Server globally; dazu passend gibt es auch noch ein poster. es gibt sogar einen eigenen artikel für entwickler der auf das optimieren von webparts für wan verbindungen eingeht…

The Microsoft Office Interactive Developer Map is a Windows Presentation Foundation (WPF) application that helps developers visualize the different programs, servers, services, and tools that will help them build solutions. It allows them to drill down to each product and technology and learn about new features, objects, Web services, namespaces, and schemas required to extend Microsoft Office and build custom Office Business Applications (OBAs).