geschwafel

good news: das eu-parlament hat zum glück mit großer mehrheit einen richtlinien-vorschlag des eu-rates über die “patentierbarkeit von computerimplementierten erfindungen” abgelehnt; damit sollte dieses thema – sofern die eu-kommission nicht nochmals solch eine richtlinie einbringt – endlich vom tisch sein.
da können wir alle (entwickler, endanwender) nur glücklich sein – die flut von klagen und der stillstand in der weiterentwicklung wäre mit sicherheit für niemanden (nicht mal für die konzerne) vorteilhaft gewesen.

ums gleich vorweg zu sagen: bis jetzt hatte ich immer eine sehr gute meinung von siemens-, dann fujitsu-siemens pc’s. wir hatten die dinger immer bei meinem vorherigen arbeitgeber und man kann sich echt nicht beschweren: sie waren robust, innen aufgeräumt und durchdacht, leise – kurz: wirklich gute pc’s. einige von denen laufen heute noch im rechenzentrum als “server” – und das 7×24, manche seit gut 4 jahren wenn nicht noch länger.

da liegt es doch nahe wenn man schon privat einen neuen pc kauft sich für einen fuji zu entscheiden: so habe ich mir am 8. jänner 2005 einen scaleo t560 mit intel pentium 4 ht 560 (3,6 ghz), 1gb ddr ram, ati radeon x600 pro vivo sowie einem brenner und einem normalen dvd laufwerk gekauft.

kurz darauf, nämlich am 11. jänner 2005, machte ich bereits meine erste bekanntschaft mit dem bringin-shop in der modecenterstrasse 1, 1030 wien; der grund: das ding gab nach wenigen minuten betriebszeit immer wieder einfach den geist auf.
erste diagnose des technikers: das wird wohl die harddisk sein, das haben viele (und tatsächlich waren auch noch zwei andere kunden mit dem gleichem problem bei der reparaturannahmestelle…). vorraussichtliche dauer: zwei bis drei wochen

am 2. februar der lang erwartete anruf: der pc ist fertig – also hab ich ihn tags darauf abgeholt. es wurde lt. reparaturschein das mainboard und die harddisk getauscht.

doch die freude währte nur kurz:
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…. sind leider vorbei. heute bin ich um halb sechs weggefahren, bin aber trotzdem wieder im stau gestanden – trotzdem gut, denn die bahn hatte (hat?) heute “aufgrund von technischen problemen” bis zu einer stunde verspätungen.

in meinem posteingang sieht es auch schon wieder ganz gut aus, zum glück habe ich den müll den ganzen urlaub über immer aussortiert und kleinere dinge (ich gebe es zu) auch gleich erledigt – jetzt stehen noch 26 mails im eingang, die wirklich arbeit bedeuten.

doch zuvor werde ich mir jetzt einen kaffee genehmigen; soviel zeit muss sein

‘Recompile the kernel?’ I thought, ‘What kind of sick operating system makes you recompile its kernel…’

very funny! read on: Funny (and tearfully sad) stories of how I got sodomized by the penguin.

die handymasten-steuer ist wirklich die höhe. aber es wird noch besser: laut forum mobilkommunikation muss nicht nur für die masten, sondern auch für die antennen bezahlt werden.

das macht natürlich besonders viel sinn: war das argument bisher, dass man damit die betreiber zur gemeinsamen nutzung von masten animieren wollte, so ist jetzt der wahre grund eindeutig: das melken der steuerzahler. schönen dank auch


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eine schlange, die von jägern gehetzt wurde, bat einen bauern, ihr das leben zu retten. um sie zu verstecken, hockte der bauer sich hin und ließ die schlange in seinen bauch kriechen. als die gefahr vorüber war, sagte er zu der schlange, sie solle herauskommen. doch die weigerte sich. im bauch war es warm und sicher.
auf dem heimweg sah der bauer einen reiher. er ging zu ihm und flüsterte ihn zu, was passiert war. der reiher sagte, er solle sich hinhocken und die schlange herauspressen. als der kopf der schlange herauskam, packte er ihn, zog sie heraus und tötete sie. der bauer hatte angst, es wäre noch schlangengift in seinem bauch, doch der reiher sagte ihm, gegen schlangengift würde helfen, sechs weiße vögel zu kochen und zu essen. “du bist ein weißer vogel”, antwortete der bauer. “du kannst den anfang machen.” er packte den reiher, steckte ihn in einen sack und nahm ihn mit nach hause.
dort erzählte er seiner frau, was passiert war. “wie kannst du sowas machen?” sagte die Frau. “der vogel tut dir einen gefallen, befreit dich von dem biest in deinen bauch, rettet damit dein leben, und du packst ihn und willst ihn töten.” ohne zu zögern ließ sie den reiher frei, und der flog davon. doch vorher hackte er ihr die augen aus.

moral: wenn du siehst, dass wasser bergauf fließt, bedankt sich jemand für einen gefallen.

da will ich getrieben durch ein neues projekt meine technische begeisterung ein wenig austoben und konfiguriere mir online einen hp dl585 mit 4 stück amd 875 opteron 2.2 ghz/1ghz, dual core 1m prozessoren und 8gb 400mhz pc3200 ddr sram modulen – mit wartung listenpreis um die 30.000 dollar; also nicht gerade wenig.

auf dem ding sollte vmware esx server laufen; doch zählt eine dual core cpu lizenztechnisch eigentlich also eine oder doch als zwei? die suche danach brachte etwas ganz anderes hervor: “ESX Server does not support HP BL25p, DL385, and DL585 dual-core systems. Only single-core systems are supported.” (siehe esx systems guide)

also hab ich eben amd 852 opteron 2.6ghz/1m prozessoren genommen…

ein praktisches online-tool bietet der datenschutzbeauftragten des kantons zürich – den passwort check.

nach eingabe eines passwortes wird dieses mehreren tests unterzogen und in drei kategorieren eingeteilt: schwach, brauchbar und stark; diese einteilung ist von den ermittelten tagen abhängig, die notwendig sind um das passwort mittels diverser tools zu knacken (bei einer – sehr hohen – angenommenen brute force rate von 500000 tests pro sekunde; so viel bekomme ich bei meinen security checks lange nicht zusammen).

als schwach gelten passwörter, die unter einem tag standhalten; starke müssen über 10 tage durchhalten – das erscheint mir doch als entwas zu wenig, wobei es wohl schon wünschenswert wäre, wenn nur jeder so ein passwort hätte.

spannend ist jedenfalls die statistik; demnach haben von den unixlern mehr als die hälfte der anwender die teilgenommen haben ein starkes kennwort – erfreulich euch die windows 2000/xp anwender: hier haben immerhin ca. 43% ein akzeptables passwort. ansich sind die zahlen aber leider ziemlich sicher unbrauchbar, da wohl nur leute mitgemacht haben werden, denen das thema wenigstens ein wenig wichtig ist – und das werden menschen mit kennwörtern wie vorname oder nachname (eigenen oder der freundin / des freundes), geburtsdatum, blank, “passwort”, “qwertz”, usw wohl kaum sein.
passwort check statistik

es könnte zwar besser sein, aber ich denke, dass mein passwort ganz ok ist:
passwort check

endlich ist der pagerank von 4 auf 5 gestiegen… 😉